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Orientierungen im religiösen Pluralismus

Spätmoderne Gesellschaften zeichnen sich durch eine fast unüber-schaubare Vielfalt religiöser Sinnstiftungsangebote aus, so dass die Religionsgeschichte der letzten Jahrzehnte im Wesentlichen als Geschichte der zunehmenden Pluralisierung weltanschaulicher Deutungsmodelle verstanden werden kann. In dieser Situation sieht sich das Christentum einer Vielzahl religiöser Geltungsansprüche und normativer Leitbilder aus nicht europäischen Weltreligionen, esoterischen Weisheiten, okkulten Praktiken und naturreligiösen Stammeskulturen ausgesetzt.

Die KSA hat die Aufgabe, diese unterschiedlichen spirituellen Szenen wahrzunehmen und Orientierungshilfen anzubieten, die im Raum der Kirche und der Gesellschaft nachgefragt werden.

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