• Home
  • Kategorie: Wirtschaft

Was ist denn mit dem Bitcoin los?

Kurzes Resümee: Vielen ist sicher noch das Jahr 2008 in Erinnerung, welches der Bitcoin, eine bis dato weltweit führende Kryptowährung revolutionierte. Er stieg quasi aus heiterem Himmel aus der Asche des Phönix empor. Anfangs noch zaghaft, später in Lichtgeschwindigkeit eroberte er die Herzen vieler Menschen, sodass er sich auf dem Krypto-Markt zu einem echten Superstar entwickelte. Um nach einigen erfolgreichen Jahren in den „Ruhestand“ zu wandern, aber nach wie vor aktiv war. Eine Zeit lang war es ziemlich still um den Senkrechtstarter. Obwohl im Laufe der Jahre andere digitale Währungen nachfolgten, war der Bitcoin der ungebrochene Sieger im digitalen Rummel um die virtuelle Währung. In 2017 rief er sich wieder in Erinnerung und sprengte sogar die 1.000-Dollar-Marke erinnert Online24..

Der Bitcoin nimmt Fahrt auf

Auch digitale Währungen unterliegen größtenteils Schwankungen. Aber jetzt nimmt das virtuelle Geld tatsächlich wieder an Tempo zu. Gerade im turbulenten 2020 beschleunigt der Bitcoin und kommt wieder in Schwung. Die Ursache könnte das Bitcoin-Halving (Halbierung) im Mai 2020 sein. Analysten setzen sogar noch einen drauf und sagen bis Ende 2021 einen Wert von 100.000 US-Dollar voraus — und das pro Bitcoin. Wenn das stimmt — Heidewitzka! Per Definition könnte schon der Grund das Bitcoin-Halving sein. Bereits in der Vergangenheit bekamen einige Krypto-Varianten durch das Halving wieder einen Drive.

Bitcoin-Miner werden wiederum verstärkt schürfen und bekommen eine Belohnung auf das Erzeugen von Bitcoin. Miner prüfen via Rechner Blöcke, in denen die Transaktionen gespeichert werden. Gab es anfangs pro geprüften Block etwa 50 Bitcoin, reduzierte es sich auf 25 und zu guter Letzt 12,5 Bitcoins für jeden Block. Derzeit werden täglich 1.800 Bitcoin ausgegeben und ab Mai etwa 900. Um eine Inflation zu verhindern, wird die Offerte künstlich knapp gehalten. Bedeutet: Jeder Bitcoin wird damit wertvoller denn je. Derzeit liegt der Bitcoin bei etwa 8.000 US-Dollar. Nahezu zeitgleich sind auch Ethereum und Bitcoin Cash wieder interessant geworden.

Aktuell sind 18 Millionen Bitcoin im Einsatz. Jedoch wird im Konzept von Satoshi Nakamoto sozusagen der Hahn bei 21 Millionen zugedreht und damit hat sich’s. Weitere Halvings sind für 2024 und 2028 geplant.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Zahlung mit digitalen Währungen wie Bitcoin und Ether in Deutschland eher Einzelfälle. Einige Menschen hoffen jedoch, dass sie über kurz oder lang mit dem Bitcoin bezahlen können. Andere wünschen sich, dass digitales Geld durch das jetzige Geld ersetzt wird. Sympathisanten hoffen indessen auf eine Befreiung von den Banken und auf Selbstbestimmung. Und dem harten Kern interessierte das alles nicht, ihm geht es vor allem um einen hohen Gewinn.

Der Coronavirus und seine wirtschaftlichen Folgen – Rezession

Die Ausbreitung des Coronavirus legte im Jahr 2020 die Weltwirtschaft lahm. Die Produktion der Industrie in den meisten Bereichen, so der Auto-Hersteller, kam zum Stillstand. Mitarbeiter wurden nachhause geschickt, um sich von der Ansteckung zu schützen. Nur Hersteller von Lebensmitteln und anderen essentiellen Produkten halten ihre Produktionen aufrecht, um Menschen in Supermärkten und anderen Geschäften mit den nötigsten Produkten der Lebenserhaltung zu versorgen.

Eine schwere Rezession halten viele Wirtschaftsexperten für unvermeidbar.

Experten in Deutschland gehen davon aus, dass im Extremfall die Wirtschaft um 5,4 Prozent schrumpfen wird. Jedes Unternehmen rechnet mit Kurzarbeiten ihrer Mitarbeiter. Deutschland stand in seiner Vergangenheit vor vielen Rezessionen. Die Frage bleibt, wie schwer sich die aktuelle Krise auswirkt. Es gibt derzeit Anzeichen für einen einschneidenden Anstieg der Kurzarbeit in Deutschland. Einem Zehntel der mittelständischen Unternehmen droht die Insolvenz aufgrund einer Umfrage. In Ihrem Gutachten beschreiben Ökonomen, dass es für die wirtschaftliche Entwicklung wichtig ist, ob es Unternehmen gelingt, das Coronavirus bei seiner Ausbreitung effektiv bekämpfen zu können. Das Ziel muss es sein, dass verschiedenen Einschränkungen von geschäftlichen Aktivitäten möglichst schnell aufgehoben werden. Sollte dies schnell gelingen, ist nur mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,8 Prozent im Jahr 2020 auszugehen, wenn sich die Wirtschaft schnell erholt. Das ist die wahrscheinlichste Variante nach der Einschätzung führender Wirtschafts-Experten. Im schlimmsten anzunehmenden Fall droht den BIP einen Einbruch von 5,4 Prozent.

Das gesellschaftliche und soziale Leben bricht zusammen

Das soziale und gesellschaftliche Leben in Deutschland wurde bei der Bekämpfung des Coronavirus zum Erliegen gebracht. Es trifft die Wirtschaften der Welt mit voller Wucht. In anderen Staaten sieht es nicht anders aus. Geschäfte, die nichts Lebensnotwendiges verkaufen, verbleiben geschlossen. Geschäftsreisen und Urlaube, die gebucht wurden, wurden storniert.

Aber wie schlimm wird die Krise für die deutsche Wirtschaft ausfallen?

Drei Szenarien des Einbruchs der Wirtschaft

Es geht weiter um das Wie, und nicht weiter um das Ob. Unter Expertinnen und Experten ist es unumstritten, dass im Jahr 2020 in eine weitere Rezession einfallen kann. Dabei bleibt es offen, wie stark der Einbruch sein wird. Die Zeitdauer des Einbruchs hängt unter anderem davon ab, über welche Zeit Geschäfte geschlossen bleiben. Und wann Unternehmen ihre Produktion wieder hochfahren können. Auch, ob die Bundesregierung durch Zuschüsse Firmenpleiten vermindern oder verhindern kann. Es ist außerdem entscheidend für die deutsche Exportwirtschaft, wie schnell in der restlichen Welt die Krise überwundet wird.